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Hotel La Briosa: Bestand und Neubau, ein einziger Organismus

Im Zentrum von Bozen werden ein Bestandsgebäude und ein neues Massivholztragwerk zu einem Hotel. Ein besonderes Beispiel nachhaltigen Bauens, von den Fundamenten bis zu den Holzgewölben.

Das Hotel La Briosa am Abend, mit beleuchteten Bogenfenstern
Das Projekt in vier Zahlen
12 cmHolzius-Massivholzwände, ohne Leim
6 cmDämmung aus Hanffaser
120 kWLuft-Wasser-Wärmepumpe
15 kWpPhotovoltaik auf dem Dach
Das Hotel von oben, mit Gründach und Photovoltaik
Von oben

Ein grünes Dach mit Photovoltaik

Auf dem Dach extensive Begrünung und die Photovoltaikanlage mit 15 kWp: Das Hotel fügt sich in die Dachlandschaft der Altstadt ein.

Verschmelzung

Bestand und Neubau

«Vereinigung zweier oder mehrerer verschiedener Elemente zu einem neuen Organismus»: Das Bestandsgebäude bleibt, daneben wächst der Neubau in Holz auf einem Sockel aus Stahlbeton.

  • Sockel und Fundamente aus Stahlbeton
  • Geschosse aus Massivholzwänden
  • Stahlplatten als Verbindung zwischen Holz und Beton
  • Ein Finite-Elemente-Modell für das ganze Gebäude
Axonometrie: das Holztragwerk über dem Betonsockel
Rund und eckig

Weiche Bögen in einer klaren Fassade

Die hell gerahmten Bogenfenster zeichnen die rote Fassade: ein kantiger Baukörper mit runden Öffnungen.

Handwerk und Vorfertigung

Ein Kreuzgewölbe aus Holz

Die Gewölbedecke besteht aus gekrümmten Holzteilen, fünfachsig CNC-gefräst und wie Tischlerarbeit montiert. Zwischen den Brettern sorgen eine 2-mm-Schattenfuge und eine 4 cm starke schallschluckende Holzfaserplatte dafür, dass das Gewölbe auch akustisch wirkt.

Die Lobby mit dem Kreuzgewölbe aus Holz
Das Modell

Das Modell

Das Kreuzgewölbe, Element für Element geplant.

Die gekrümmten Teile

Die gekrümmten Teile

Fünfachsig gefräste Teile, bereit für die Montage.

Das montierte Gewölbe

Das montierte Gewölbe

Sichtbares Holz, mit schallschluckenden Fugen.

Die Massivholzwände

Die Massivholzwände

Holzius-Wände, mit Stahlplatten verbunden.

Die Wand

Holz, Hanf und Gipsfaser

Die Regelwand ist ein Sandwich aus natürlichen Materialien, geplant für Tragwerk, Dämmung und Akustik zugleich.

  • Tragende Holzius-Massivholzwand, 12 cm
  • Dämmung aus Hanffaser 80 kg/m³, 6 cm
  • Luftschicht 3 cm
  • Doppelte Gipsfaserplatte 1,25 cm
Wandaufbau aus Holz, Hanf und Gipsfaser
Energie

Nur Strom

Das Hotel nutzt einen einzigen Energieträger, Strom, der zum Teil auf dem Dach erzeugt wird.

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 120 kW Heizleistung
  • Zwei Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung
  • Photovoltaikanlage mit 15 kWp
  • Planung nach KlimaHaus-Standard
Die Baustelle: die Massivholzwände
Auf einen Blick

Das Projekt auf einen Blick

Projektübersicht: das Gebäude, das Rechenmodell, das Holz, die Energie
Unsere Rolle

Was das Büro gemacht hat

01

Tragwerksplanung

Stahlbeton und Holz, in einem einzigen Rechenmodell.

02

Brandschutz

Brandschutzplanung des Beherbergungsbetriebs.

03

KlimaHaus

Energieplanung nach KlimaHaus-Standard.

04

Akustik

Schallschutz, bis zum schallschluckenden Holzgewölbe.

05

Baustellensicherheit

Sicherheitskoordination.

06

Gesamte Bauleitung

Vom Betonsockel bis zur Holzmontage.

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